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Porec
Croatia
Porec
Die Stadt Porec liegt an der Westküste der istrianischen Halbinsel, zwischen dem Fluss Mirna im Norden und dem Limskikanal im Süden.

In den siebzigern war Porec das führende Touristenzentrum. Einst ein kleines Fischerdorf entwickelte es sich zu einem attraktiven Touristenzentrum. Diese Stadt hat eine fast zweitausend Jahre alte Geschichte, altes Material und spirituelle Spuren von den größten Weltkulturen und das auf jedem Schritt und Tritt erkennbar.

PorecDie Koloniesierung in diesem Gebiet begann schon in prähistorischen Zeiten. Während dem zweiten Jahrhundert vor Christus, wurde dort, wo heute das Stadtzentrum liegt, ein römischen Castrum erbaut. 400 m lang und 200 breit. Im ersten Jahrhundert nach Christus, während des römischen Herrschers Augustus, wurde das Castrum zu einer Stadt deklariert und gehört von da an zur römischen Kolonie “Colonia Julia Parentium”, dessen Foren und Tempel dort noch immer als Beweis stehen. Im dritten Jahrhundert hatte die Stadt bereits eine organisierte christliche Kommune als auch einen christlichen Kirchenkomplex. Während den zwei Jahrhunderten vom Anfang des vierten bishin zur Mitte des sechsten – “das Parentum, Municipium der Römischen Provinz in Histria” - begann der Bau von Kirchen des neuen christlichen Kultes, von denen nur noch eine intakt geblieben ist und zwar die letzte und schönste, die Euphräsianische Basilika.

Ein representatives und heiliges Objekt, dass die Kapitel der späten Antike und der frühen byzantinischen Kunst nur bekräftigt. Die Basilika ist ebenfalls im Register der UNESCO wegen seines hohen Wertes für das Weltkulturerbe. Sie ist ebenfalls das Wahrzeichen der Stadt und ein wesentlicher Teil von ihr. Eine menge Touristen besichtigen das besondere Monument jedes Jahr aus ganz bestimmten Gründen. 1844, bot das österreichische Dampfschifffahrtsunternehmen “Lloyd” eine Route an, in welcher Porec inbegriffen war, und 1845 publizierte das gleiche Unternehmen auch noch einen Reiseführer mit Bildern und Beschreibungen der Stadt. Die österreich-ungarischen Aristokraten entdeckten Porec 1866 als die holländische Herrscherin Stephanie mit ihrer Yacht Phantasy in den Hafen einlief und Porec dem weiten Publikum präsentierte. Später kamen mehr und mehr Gäste um ihren Urlaub dort zu verbringen. 1902 wurde die Enggleisschienenlinie von Trieste nach Porec erbaut und Parenzana genannt. Das älteste Hotel und Wahrzeichen der Geschichte des Tourismus in Porec, das “Riviera”, wurde 1910 erbaut, als der Tourismus dort zu florieren begann. Von 1920 bis 1943 war die Stadt unter der Regierung des Königreiches von Italien. Doch am 10. September, 1943 zusammen mit Istrien, wurde Porec ein Teil von Kroatien. Heute gibt es in Porec mehr als 40 Hotels so wie etliche Campingplätze (auch nudistische), 16 Apartmentkomplexe und zusätzlich noch zahlreiche private Unterbringungen wie z.B. Villen, Bungalows und Familienhäuser. So ist es also möglich, dass eine Stadt mit 10,000 Einwohnern bis zu 120,000 Gäste in diesem Gebiet, dem sogenannten Porestina, aufnehmen kann. Eine unglaubliche Zahl, wenn man die Größe der Stadt in Betracht zieht. Die touristische Infrastruktur ist daher auch auf der 37 km langen Küste von Porec verteilt. Am südlichen Ende sind riesige unabhängige Zentren wie Plava Laguna, Zelena Laguna, Bijela Uvala und Brulo. Auf der nördlichen sind es die Zentren Materada, Cervar-Porat, Ulika und Lanterna. Diese “Sommerviertel” haben ihre eigenen Strände, Ämter, Fahrzeuge, Spielflächen, Unterhaltung und diverse Geschäfte. Die sportliche Infrastruktur ist sehr gut entwickelt und ist das ganze Jahr lang in Betrieb. Am Wochenende kommen Touristen aus Kroatien, Slowenien, Österreich und Italien. Während der Saison sind die Touristen an den Stränden außerhalb der Stadt. Abends attackieren sie dann die Altstadt, die dann voll von Fussgängern aus aller Welt ist. Jene erforschen dann die Stadt und erkunden die zahlreichen Shops, Restaurants, Diskotheken, Clubs, Bars und etliche Gallerien. Der Altstadt ist die Formation der Straßen des alten römischen Castrums erhalten geblieben. Die Hautpstraßen Dekumanus und Cardo Maximus werden in ihrer original geschichtlichen Formation geschützt. Ebenso wie die bereits genannte Basilika können Touristen den Marafor, ein römischer Marktplatz mit seinen zwei Tempeln, als auch Häuser aus der römischen Periode. Desweiteren gibt es dort auch wunderschöne venedisch-gotische Gebäude, das istrianische Parlamentargebäude, das im Ursprung eine franziskanisch-gotische Kirche aus dem dreizehnten Jahrhundert war.


 
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